DPV-NW

Gemeinsam auf dem Weg zu einem institutionellen Schutzkonzept

03.08.2026 | 2 Minuten Lesezeit

Neues aus dem Bereich Prävention und Intervention

In den vergangenen Wochen haben sich viele Menschen aus dem DPV-NW an der Risiko- und Potentialanalyse für unser institutionelles Schutzkonzept beteiligt. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken.

Durch eure Rückmeldungen, Erfahrungen und Perspektiven ist ein ehrliches Bild davon entstanden, wo wir bereits gut aufgestellt sind und an welchen Stellen wir uns noch weiterentwickeln können. Die Ergebnisse wurden inzwischen ausgewertet und bilden die Grundlage für die nächsten Schritte: die Entwicklung konkreter Maßnahmen und die Ausarbeitung unseres institutionellen Schutzkonzepts (ISK).

Doch warum braucht es überhaupt ein Schutzkonzept?
Schutz entsteht nicht allein durch Regeln oder einzelne Maßnahmen. Er wächst dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, aufmerksam füreinander sind und gemeinsam eine Kultur schaffen, in der Grenzachtung selbstverständlich ist. Ein institutionelles Schutzkonzept hilft dabei, diese Haltung im Verbandsalltag zu verankern. Es schafft Orientierung, macht Verantwortlichkeiten transparent und gibt Sicherheit – sowohl im präventiven Handeln als auch für den Umgang mit Meldungen.

Genau daran arbeite ich derzeit: Aus den Ergebnissen der Risiko- und Potentialanalyse entsteht Schritt für Schritt ein Schutzkonzept, das zu den Strukturen und der Kultur des DPV- NW passt. Dabei ist mir wichtig, dass das Konzept nicht nur auf dem Papier besteht, sondern im Alltag Orientierung bietet und gelebt werden kann.

Parallel dazu begleite ich auch die Mitgliedsbünde bei der Entwicklung oder Weiterentwicklung ihrer eigenen institutionellen Schutzkonzepte. Denn jedes Schutzkonzept ist so individuell wie der Verband/Bund/Stamm, für den es entwickelt wird. Es gibt keine Vorlage, die überall gleichermaßen passt – entscheidend ist, dass die Konzepte gemeinsam erarbeitet werden und die jeweiligen Strukturen, Herausforderungen und Stärken berücksichtigen.

Ich freue mich sehr über das große Engagement, das ich in den vergangenen Wochen erleben durfte, und danke allen, die ihre Erfahrungen, Ideen und Perspektiven eingebracht haben. Gemeinsam gestalten wir den DPV-NW als einen Verband, in dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene Verantwortung übernehmen, Vertrauen erleben und sich möglichst sicher entfalten können.

Wenn ihr Fragen habt oder Unterstützung bei eurem eigenen Schutzkonzept benötigt, meldet euch jederzeit gerne bei mir. Ich freue mich auf den Austausch mit euch!

Lea

Kontakt:
Lea Neumeyer
Referentin für Prävention und Intervention
E-Mail: lea@dpv-nw.de

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